«Wenn man in der medizinischen Ausbildung ausschliesslich lernt, Menschen zu heilen, zu behandeln und ihr Leben zu verlängern, und überhaupt keine Hilfe bekommt, wie man mit sterbenden Patienten umgehen soll, ist es ganz natürlich, dass man sich beim Sterben eines Patienten wie ein Versager fühlt und unbedingt etwas unternehmen will. Wenn wir jedoch merken, dass wir nicht primär da sind, um Leben um jeden Preis zu verlängern, sondern dass wir den Patienten vielmehr helfen sollen, so ganzheitlich wie möglich ein bedeutungsvolles Leben zu führen, dann verändert sich ihre ganze Einstellung gegenüber dem Arztberuf.»Elisabeth Kübler-Ross, Quelle: www.wegbegleiter.ch