Erfahrungen

Begleiterinnen und Begleiter, Betroffene und Angehörige berichten aus dem Leben…

 

Danke….
Vielen Dank für die Zustellung der Trauerkarte und für die super Begleitung meiner Mutter. Es war jeden Tag schön, die persönlichen Glückwunschkarten der Betreuer zu lesen. Leider ist es nicht mehr so weit gekommen, dass meine Mutter diese Karten selber lesen konnte.

Besten Dank und weiterhin viel Motivation und Erfolg mit der super Dienstleistung die Sie anbieten! Meinen grössten Respekt! Sie haben uns mit Ihrem Angebot so manche schlaflose Nacht erspart!

Viele Grüsse und alles Gute
M.G., Domat/Ems, September 2017

 

Dank:
Ich bitte Sie, im Namen der Kinder von L.H. einen ganz herzlichen Dank an Hr. Eduard Bonorand weiterzuleiten. Wir sind sehr froh, dass unser Vater noch eine so angenehme Nacht mit Hr. Bonorand verbringen durfte.
Selbstverständlich werden wir dann mit einer Spende unsere Dankbarkeit für diese überaus wertvolle Organisation ausdrücken.
Mit freundlichen Grüssen
H.F., Chur, Juli 2017

 

Nachtwache……
Vielen Dank für Ihre lieben Worte der Anteilnahme, das tröstet und gibt Kraft. Für die vielen „Nachtwachen“ herzlichen Dank, die haben meiner Frau sehr geholfen in Nacht.
Mit herzlichem Gruss.

W. Blättler & K. Messerer-Blättler, März 2017

 

Herzlichen Dank……
……… für ihre mails, ihre Arbeit und die unterstützende Begleitung meiner Mutter. Meine Geschwister und ich sind ihnen allen zu tiefem Dank verpflichtet. Ich habe heute ganz klar gespürt, dass ich an meine Grenzen gestossen bin und Dank ihnen Allen kann ich zeitweise aufatmen. Der gestrige freie Tag hat mir sehr gut getan, ich habe ihn dringend gebraucht, herzlichen Dank.
Gute Nacht und liebe Grüsse

Regula Carigiet, Oktober 2016

 

Herzlichen Dank…..
Ich möchte mich bei ihnen für die Spendenbestätigung und die Guten Wünsche bedanken. Ein grosses Dankeschön ihnen und dem ganzen Tecum-Team, für die vielen Nächte, in denen sie meinen Mann während seiner schweren Krankheit begleitet haben. Nach sieben Wochen Spital und jetzt schon wieder fast sieben Wochen zuhause, hat er sich prächtig erholt. Bei Gelegenheit lasse ich dem Tecum-Team gerne wieder einmal eine Spende zukommen.

Tecum ist eine wunderbare Einrichtung mit ganz wunderbaren Menschen.

Wir waren sehr zufrieden!
Es gäbe so viel tolles über die BegleiterInnen zu berichten dass ich gar nicht alles aufzählen kann. Nur ein paar Wenige die mich sehr beeindruckt haben: Eine Frau fährt 2 Stunden mit dem Auto aus dem Engadin nach Chur zur Sitzwache und am Morgen wieder 2 Stunden zurück nach Hause. Ein Mann kam am Nachmittag nach der Sitzwache nochmals kurz zu Besuch, um noch Tschüss zu sagen, weil mein Mann am Morgen geschlafen hat und er sich nicht von ihm verabschieden konnte. Wenn mein Mann nicht schlafen konnte (das war oft der Fall) haben die BegleiterInnen die ganze Nacht mit ihm geplaudert und interessante Gespräche geführt.

Und noch so Vieles……!

Ich kann ihnen gar nicht sagen wie dankbar ich (wir) dem ganzen Tecum-Team sind. DANKE für ALLES!

Dankesworte einer Angehörigen, August 2016


Es sei die erste Nacht, dass Herr M. bis um halb drei schlafen konnte, bemerkte die Nachtschwester…
Eine problemlose Nacht. Gerne habe ich Herr M. zugehört wie er aus seinem Leben erzählte, wir haben diskutiert und auch über verschiedenes geschmunzelt. Um 05:00 versuchte er nochmals zu schlafen – ohne Erfolg. So sass er wieder auf dem Bettrand, ich neben ihm und wir plauderten weiter. Ich habe mich gefreut, dass er, je länger je positiver erzählte. Er wollte mich fast nicht gehen lassen.

Begleiterin TECUM, 06/2016


Seit 18 Jahren mache ich Begleitungen…
Meine Scheidung hat dannzumal mein Leben durcheinander gewirbelt und ich suchte nach einer neuen Herausforderung. Durch die Begleitungen habe ich einen neuen Lebenssinn gefunden. Menschen in der letzten Lebensphase beizustehen erfüllt mich mit Zufriedenheit und macht mir Freude – ich bin in diesen Stunden mit Herz und Seele da, sie zu unterstützen, wenn möglich auf ihre Wünsche einzugehen  und wenn sie es wünschen ergeben sich auch gute Gespräche.

Carmen Lardi, Begleiterin TECUM, 06/2016


Bewegende Begleitungen…
Ich hatte im Herbst 2014 zwei Begleitungen bei einem Herrn im Kreis Fünf Dörfer. Er ist dann in der zweiten Nacht, als ich dort war verstorben. Für mich war es das erste Mal, das ich „direkt“ dabei war. Die Ehefrau und die Schwägerin, wollten nicht dabei sein, und ich sollte sie erst rufen, als er bereits verstorben war. Anschliessend standen wir alle drei über zwei Stunden ums Bett und seine Frau erzählte mir sehr bewegend und eindrücklich ihr ganzes Leben mit ihrem um 20 Jahre älteren und nun verstorbenen Ehemann.

Zu Weihnachten schrieb sie mir nebst guten Wünschen folgend Abschnitt:

„Ich möchte es nicht versäumen, Ihnen für die liebevolle und behutsame Betreuung meines Mannes meinen tiefen Dank auszusprechen. In den letzten Tagen seines Lebens waren Sie für mich eine wichtige und zuverlässige Stütze. Ihre Gegenwart bedeutete mir sehr viel“.

Begleiterin TECUM, 09/2014

 

Ratschlag einer Sterbenden…
„Eines möchte ich Dir noch mitgeben; wenn Du im Haushalt putzt oder den Abwasch machst, zieh Dir Handschuhe an, um Deine Hände zu schützen…“ Im ersten Moment dachte ich, ich hätte mich verhört. Die sterbende Mutter von drei Kindern denkt doch wahrhaftig in diesen schweren Stunden an meine Hände. Ich konnte es nicht glauben, eigentlich müsste sie doch ganz andere Sorgen haben. Erst später konnte ich den Sinn ihrer Worte verstehen, mit den Händen habe ich ihr viel gegeben, habe sie fast täglich massiert oftmals in den Schlaf hinein und als ihre kleine Tochter, während einer Kindermassage, zu mir sagte, dass ich so schön weiche, warme Hände habe, verstand ich den Ratschlag plötzlich. Seit da trage ich bei der Hausarbeit Handschuhe…

Begleiterin TECUM, 02/2013

 

Warum ich begleite…..
„Sich auf den Tod vorzubereiten und zu sterben, ist eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten und die letzte wichtige Lebensaufgabe eines Menschen.“
Für Schwerkranke/Sterbende und ihre Angehörigen in diesem Moment da zu sein, ihnen zuzuhören mit all meinen „Sinnen“, erschafft in mir tiefen Frieden und absolute Dankbarkeit vor dem „Ganzen“.

Begleiterin TECUM, 2013


Aussage einer Schwerkranken ……
„Erst durch Dich, erfahre ich was es heisst, wenn jemand Ruhe und Gelassenheit ausstrahlt. Ich danke Dir dafür, es ist so wohltuend“

Begleiterin TECUM, Sommer 2012

 

Auf den Weg……
„Ich bin hier. Machen Sie sich auf den Weg, wenn Sie möchten“, sagte ich zu ihr.
Und es kehrte eine wunderbare Stille ein.“

Annamaria Schorta, Ardez, Begleiterin TECUM 2010


Mein Versprechen an Sie…
Die  Patientin hat in den Ferien einen Hirnschlag erlitten sie kann sich kaum äussern und ist sehr unruhig und hat grosse Angst vor dem Ersticken. Sie kann nicht sprechen ein Luftröhrenschnitt hindert sie daran. Auf einem Schreibblock versucht sie dauernd mir etwas mitzuteilen. Ich kann das Gekritzel kaum entziffern mit aller Kraft versucht sie’s erneut endlich verstehe ich -das müssen sie mir versprechen. Was soll ich ihr versprechen? Zwischendurch stricke ich an einem Schal den fühlt Frau L. immer wieder an und sie zeichnet  eine Schleife um ihren Hals. „Ja den Schal stricke ich für sie“ nun huscht ein kurzes Strahlen über ihr angstverzerrtes Gesicht und sie wird ruhig. Das ist mein Versprechen an sie. 2 Tage später erfahre ich dass sie verstorben ist.

Begleiterin TECUM, 2003

Kreative Zusammenarbeit – die bewegt!